Komplexe Chronische Erkrankungen

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Komplexe chronische Erkrankungen sind das Leitthema unserer Praxis.

Sie entstehen nicht durch eine einzelne Ursache — sondern durch das Zusammenspiel von Infekten, Darmdysbiose, Immunfehlregulation, toxischer Belastung, akuten und chronischen Stress-Reaktionen.

Eine besonders häufig übersehene Ursache: parasitäre Erreger, die sich diffus in verschiedensten Organsystemen festsetzen und über Jahre stille Entzündungsprozesse unterhalten.

Wer jahrelang von Arzt zu Arzt geht ohne Diagnose, findet bei uns einen ganzheitlichen Behandlungsansatz.

Die häufigsten Krankheitsbilder im Überblick

Komplexe chronische Erkrankungen sind Krankheitsbilder, die sich über Monate bis Jahrzehnte entwickeln, viele Organsysteme gleichzeitig betreffen und durch ihre diffusen, wechselnden Symptome schwer zu fassen und schwer zu diagnostizieren sind. Betroffene berichten häufig, dass sie zahlreiche Ärzte konsultiert haben, ohne eine zufriedenstellende Diagnose oder eine wirksame Behandlung zu erhalten. Der Grund für diese diagnostische Lücke liegt in der Vielschichtigkeit dieser Erkrankungen: Sie entstehen nicht durch eine einzelne, klar benennbare Ursache, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer gleichzeitig wirkender Faktoren — chronische Infekte, ein gestörtes Mikrobiom, Immunfehlregulation, Hormondysbalancen, toxische Belastungen und mitochondriale Dysfunktion spielen dabei alle eine Rolle. Eine besonders häufig unterschätzte Ursache sind parasitäre Infektionen. Erreger wie Borrelien, Bartonellen, Babesien, Mykoplasmen oder Rickettsien haben sich über Jahrmillionen an den menschlichen Organismus angepasst. Sie sind Meister der Tarnung: Sie entziehen sich dem Immunsystem, siedeln sich diffus in verschiedensten Organsystemen an — Nervensystem, Gelenke, Herzmuskel, Leber, Haut — und unterhalten dort über Monate und Jahre stille, chronische Entzündungsprozesse. Das Ergebnis sind genau jene diffusen, wandernden, scheinbar unerklärlichen Symptome, mit denen Betroffene jahrelang kämpfen.

Die häufigsten Krankheitsbilder im Überblick

In unserer Praxis behandeln wir folgende, häufig miteinander verknüpfte komplexe Erkrankungen:

• Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS/ME) und Post-COVID-Syndrom — mit den Leitsymptomen Fatigue, Brain Fog und Belastungsintoleranz (PEM)

• Parasitosen — durch Erreger wie Borrelien, Bartonellen, Babesien und Mykoplasmen, die sich in Geweben festsetzen und chronische Entzündungsprozesse unterhalten

• Kognitive Beeinträchtigungen ("Brain Fog", Konzentrationsstörungen)
• Histaminose — eine Dysregulation des Histaminstoffwechsels mit weitreichenden Auswirkungen auf Schlaf, Hormone, Herz-Kreislauf und Verdauung

• Autoimmunerkrankungen — von Hashimoto bis Lupus, bei denen das Immunsystem körpereigene Strukturen angreift

• Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) — überschießende Mastzellreaktionen als Ursache multipler Unverträglichkeiten und systemischer Entzündung

• Darmdysbiose und Leaky Gut — als zentrale Schaltstellen für Immunfunktion, Hormonsynthese und neurologische Gesundheit)

Parasitäre Infektionen als unterschätzte Wurzelursache

Von allen möglichen Auslösern komplexer chronischer Erkrankungen werden parasitäre Infektionen am häufigsten übersehen — und das aus einem einfachen Grund: Die klassische Infektionsmedizin denkt in akuten Krankheitsbildern mit Fieber, erhöhten Entzündungswerten und eindeutigen Laborbefunden. Chronische Parasitosen spielen nach völlig anderen Regeln. Erreger wie Borrelien (Lyme-Borreliose), Bartonellen, Babesien, Mykoplasmen, Rickettsien oder Brucellen haben eines gemeinsam: Sie sind intrazelluläre oder gewebsinvasive Organismen, die sich nicht im freien Blut aufhalten, sondern tief in Zellen und Gewebestrukturen verbergen. Je nachdem, in welchem Organsystem sie sich vorwiegend festsetzen, entstehen völlig unterschiedliche Krankheitsbilder — was die Diagnose enorm erschwert:

• Nervensystem (Neuroborreliose, Bartonellose): Brain Fog, kognitive Beeinträchtigungen, Depressionen, Schlafstörungen, Kribbeln, Taubheitsgefühle, psychiatrische Symptome, Gereiztheit

• Gelenke und Muskulatur: wandernde Gelenk- und Muskelschmerzen, Morgensteifigkeit, Fibromyalgie-ähnliche Beschwerden

• Herzmuskel und Kreislauf: Herzrhythmusstörungen, Herzklopfen, Belastungsintoleranz, orthostatische Dysregulation
• Immunsystem: Mastzellaktivierung (MCAS), multiple Unverträglichkeiten, überschießende Allergien, Immunsuppression mit erhöhter Infektanfälligkeit

• Darm und Leber: Reizdarmsyndrom, Darmdysbiose, Leaky Gut, Leberfunktionsstörungen

• Haut: rezidivierende Ausschläge, Urtikaria, unklare Erytheme

Diese organübergreifende Streuung erklärt, warum Betroffene mit chronischen Parasitosen häufig zu zahlreichen Fachärzten — Rheumatologen, Neurologen, Kardiologen, Dermatologen, Gastroenterologen — überwiesen werden, ohne dass das verbindende Muster erkannt wird. Jeder Spezialist sieht nur sein Organsystem. Die Parasiten befallen den ganzen Körper. Erschwerend kommt die diagnostische Unsicherheit hinzu: Standard-Antikörpertests (z.B. ELISA auf Borrelien) haben eine erhebliche Fehlerquote. Falsch-negative Ergebnisse sind bei chronischen Verläufen die Regel — insbesondere wenn das Immunsystem erschöpft ist und keine ausreichenden Antikörper mehr bildet. Eine zuverlässige Diagnostik erfordert ein breites Testpanel: PCR, Immunfluoreszenz, CD57-NK-Zellen, Elispot-Assays und eine umfassende klinische Gesamtschau.

Warum diese Erkrankungen so schwer zu diagnostizieren sind

Das charakteristische Merkmal komplexer chronischer Erkrankungen ist die Symptomüberlappung: Chronische Müdigkeit findet sich bei CFS ebenso wie bei Parasitosen, Histaminose und Autoimmunerkrankungen. Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Infektanfälligkeit und Hautveränderungen treten quer durch alle diese Krankheitsbilder auf. Hinzu kommt, dass Standardlaborwerte bei diesen Erkrankungen oft unauffällig sind — was jedoch nicht bedeutet, dass nichts vorliegt, sondern dass spezialisiertere Diagnostik erforderlich ist.

Erkrankung

Häufige Auslöser

Ăśberlappende Symptome

Parasitosen

Borrelien, Bartonellen, Babesien, Mykoplasmen

Fatigue, Gelenk-/Muskelschmerzen, MCAS, Hautausschläge

Histaminose

Gestörter Histaminstoffwechsel, Mastzell-Dysregulation

Migräne, Herzrasen, Schlafstörungen, Unverträglichkeiten

CFS / Post-COVID

Mitochondriopathie, Silent Inflammation, EBV-Reaktivierung

Erschöpfung, Brain Fog, PEM, Schlafstörungen

Autoimmunerkrankungen

Leaky Gut, Immundysregulation, Silent Inflammation

Schmerzen, Organschäden, Fatigue, Entzündungszeichen

Dysbiose / Leaky Gut

Mikrobiom-Dysbalance, erhöhte Darmpermeabilität

Unverträglichkeiten, Immunschwäche, Hautprobleme, Fatigue



Gemeinsame Ursachen — das "Common Root" Prinzip

So unterschiedlich diese Erkrankungen auf den ersten Blick erscheinen mögen, teilen sie gemeinsame biologische Wurzeln:

• Silent Inflammation (stille Entzündung): Chronisch aktive Entzündungsprozesse, die im Standardblutbild oft nicht sichtbar sind, aber Immunsystem, Mitochondrien und Hormonsystem dauerhaft belasten — ausgelöst durch Erreger wie EBV, Borrelien oder CMV

• Darmdysbiose und Leaky Gut: Ein geschädigtes Mikrobiom und eine durchlässige Darmwand ermöglichen den Übertritt von Bakterientoxinen ins Blut, aktivieren das Immunsystem dauerhaft und stören die Produktion von Hormonen und Neurotransmittern

• Mitochondriale Dysfunktion: Gestörte zelluläre Energieproduktion als Folge chronischer Entzündung, Schwermetallbelastung oder oxidativem Stress — führt zu Fatigue, Muskelschmerzen und kognitiven Beeinträchtigungen

• Toxische Belastungen: Schwermetalle, Umweltgifte und Mykotoxine können Enzymfunktionen blockieren, Entzündungen verstärken und den Entgiftungspfaden des Körpers schaden

• Chronische Parasitosen: Intrazelluläre Erreger wie Borrelien, Bartonellen, Babesien und Mykoplasmen entziehen sich dem Immunsystem und siedeln sich diffus in verschiedensten Organsystemen an — Nerven, Gelenke, Herzmuskel, Darm, Haut. Sie unterhalten jahrelange stille Entzündungsprozesse und sind mit Standard-Labortests kaum nachweisbar, was sie zu einer der am häufigsten übersehenen Ursachen chronischer Erkrankungen macht.

Unser ganzheitliches Behandlungskonzept

Das Herzstück unseres Ansatzes ist die Suche nach den individuellen Wurzelursachen — nicht die bloße Behandlung von Symptomen. Unser multimodales Konzept umfasst:

• Umfassende Diagnostik: Erregerdiagnostik, Mikrobiomanalyse, Schwermetalldiagnostik, Hormon- und Neurotransmitterprofil, Entzündungsmarker (hsCRP, IL-6, TNF-α, etc)

• Behandlung stiller Infekte: gezielte antiparasitäre, antivirale und antibakterielle Therapie

• Darmsanierung und Mikrobiomaufbau: Leaky-Gut-Therapie, Prä- und Probiotika, Ernährungstherapie

• Orthomolekulare Medizin: hochdosierte Vitamin- und Mikronährstofftherapie (Vitamin C, D, B-Komplex, Magnesium, Zink, Coenzym Q10)

• Mitochondrienregeneration: gezielte Unterstützung der zellulären Energieproduktion

• Entgiftungstherapie: Ausleitung von Schwermetallen und Umweltgiften

• Vagus-Nerv-Regulation: Behandlung der neurovegetativen Dysbalance als häufige Begleiterkrankung

• Lebensstilmedizin: Schlaf, Ernährung, angepasste Bewegung, Stressbewältigung

Häufig gestellte Fragen

Wie erkenne ich, ob ich an einer komplexen chronischen Erkrankung leide?
Typisch ist das Vorhandensein mehrerer gleichzeitiger, scheinbar nicht zusammenhängender Beschwerden über einen längeren Zeitraum — kombiniert mit unauffälligen Standardlaborwerten und der Erfahrung, trotz vieler Arztbesuche keine klare Diagnose erhalten zu haben. Häufige Leitsymptome sind chronische Erschöpfung, Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden, multiple Unverträglichkeiten, Kopfschmerzen und Infektanfälligkeit.

Warum helfen Standardtherapien bei diesen Erkrankungen oft nicht?
Parasiten werden aufgrund der herausfordernden Diagnostik als Ursache jener Krankheitsbilder oft übersehen und die komplexe Symptomatik erfordert Fächer-übergreifende Ursachen-orientierte Therapieoptionen. Antidepressiva bei Fatigue oder Antihistaminika bei Unverträglichkeiten behandeln die Symptome — aber nicht die zugrundeliegenden Infekte, das gestörte Mikrobiom oder die mitochondriale Dysfunktion, die diese Symptome erzeugen.

Wie lange dauert die Behandlung komplexer chronischer Erkrankungen?
Das hängt stark von der Schwere der Erkrankung, der Dauer der Vorgeschichte und der individuellen Belastungssituation ab. Erste Verbesserungen sind oft nach 4–8 Wochen spürbar. Eine nachhaltige Stabilisierung benötigt in der Regel 6–18 Monate gezielter Therapie. Der Fokus liegt auf dauerhafter Remission — nicht auf kurzfristiger Symptomunterdrückung.

Können Parasiten wirklich jahrelange, diffuse Beschwerden verursachen?
Ja — und das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse der modernen Infektionsmedizin. Intrazelluläre Erreger wie Borrelien, Bartonellen oder Babesien sind darauf spezialisiert, sich dem Immunsystem zu entziehen. Sie verbergen sich in Gewebezellen, können die Blut-Hirn-Schranke überwinden, sich in Gelenken, Herzmuskelfasern und Nervenbahnen festsetzen. Da sie kein typisches akutes Krankheitsbild erzeugen und im Standardblut oft nicht nachweisbar sind, werden sie jahrelang übersehen. Eine spezialisierte Erregerdiagnostik ist daher zentraler Bestandteil unserer Abklärung.

Welche Diagnostik wird zu Beginn durchgefĂĽhrt?

Wir beginnen mit einem ausführlichen Anamnesegespräch, gefolgt von einer individualisierten Labordiagnostik: Erregerserologie (EBV, Borrelien, CMV u.a.), Mikrobiomanalyse, Schwermetalldiagnostik, Entzündungsmarker, Nährstoffstatus sowie spezifische Mastzell- und Histaminmarker. Die Diagnostik wird laufend angepasst.

🇬🇧 Complex Chronic Diseases

Complex chronic diseases affect multiple organ systems simultaneously and develop over months to decades.
Patients often consult many physicians without receiving a satisfactory diagnosis.
Our practice specialises in finding and treating the root causes — not just suppressing symptoms.
One of the most frequently overlooked root causes: parasitic pathogens that settle diffusely across multiple organ systems and sustain silent inflammatory processes for years.

Complex chronic diseases are conditions that develop gradually over months to decades, affect multiple organ systems simultaneously, and present with diffuse, fluctuating symptoms that are notoriously difficult to diagnose through conventional approaches. Many patients consult numerous physicians without ever receiving a coherent explanation for their complaints.
The reason for this diagnostic gap lies in the multifactorial nature of these conditions: they do not arise from a single, clearly identifiable cause, but from the interplay of several simultaneously acting factors — chronic infections, disrupted microbiome, immune dysregulation, hormonal imbalances, toxic burdens, and mitochondrial dysfunction all play a role.
One particularly underestimated factor is chronic parasitic infection. Pathogens such as Borrelia, Bartonella, Babesia, Mycoplasma, and Rickettsia have co-evolved with humans over millions of years. They are masters of evasion: hiding within cells, dispersing through diverse organ systems — the nervous system, joints, cardiac muscle, liver, and skin — and quietly sustaining inflammatory processes for months or years. The result is precisely the kind of diffuse, migratory, seemingly inexplicable symptom picture that causes so many patients to go undiagnosed for years.

The Most Common Complex Chronic Conditions

In our practice, we treat the following frequently interlinked complex conditions:

• Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS) and Post-COVID Syndrome — characterised by fatigue, brain fog, and post-exertional malaise (PEM)

• Parasitic infections — caused by pathogens such as Borrelia, Bartonella, Babesia, and Mycoplasma, which establish themselves in tissues and maintain chronic inflammatory processes

• Histaminosis — dysregulation of histamine metabolism with wide-ranging effects on sleep, hormones, cardiovascular function, and digestion

• Autoimmune diseases — from Hashimoto's thyroiditis to lupus, in which the immune system attacks the body's own structures

• Mast Cell Activation Syndrome (MCAS) — excessive mast cell reactivity as the cause of multiple intolerances and systemic inflammation

• Gut dysbiosis and leaky gut — as central hubs for immune function, hormone synthesis, and neurological health

Parasitic Infections as an Overlooked Root Cause

Of all possible triggers of complex chronic disease, parasitic infections are the most consistently overlooked — because conventional medicine is trained to recognise acute infectious presentations: fever, elevated CRP, clear serology. Chronic parasitosis follows entirely different rules.
Intracellular and tissue-invasive pathogens — Borrelia burgdorferi (Lyme disease), Bartonella, Babesia, Mycoplasma, Rickettsia, Brucella — do not circulate freely in the bloodstream. They establish themselves within cells and tissues, evade immune detection, and can remain active in the body for years. Depending on which organ system they primarily colonise, the resulting clinical picture varies dramatically:
• Nervous system (Neuroborreliosis, Bartonellosis): brain fog, cognitive impairment, depression, sleep disorders, paraesthesia, numbness, psychiatric symptoms
• Joints and musculature: migratory joint and muscle pain, morning stiffness, fibromyalgia-like presentations
• Heart and circulation: cardiac arrhythmias, palpitations, exertional intolerance, orthostatic dysregulation
• Immune system: mast cell activation (MCAS), multiple intolerances, hypersensitivity reactions, immune suppression with increased susceptibility to infections
• Gut and liver: irritable bowel syndrome, dysbiosis, leaky gut, hepatic dysfunction
• Skin: recurrent rashes, urticaria, unexplained erythema

This multi-system dispersal explains why patients with chronic parasitic infections are repeatedly referred between specialists — rheumatologists, neurologists, cardiologists, dermatologists, gastroenterologists — without anyone recognising the unifying pattern. Each specialist sees only their organ system. The parasites occupy the entire body.
A further challenge is diagnostic uncertainty. Standard antibody tests (e.g. ELISA for Borrelia) carry a significant false-negative rate, particularly in chronic cases where an exhausted immune system is no longer producing sufficient antibodies. Reliable diagnosis requires a broad test panel: PCR, immunofluorescence, CD57 NK-cell counts, ELISpot assays, and a comprehensive clinical assessment.

Why These Diseases Are So Difficult to Diagnose

The defining feature of complex chronic diseases is symptom overlap: chronic fatigue appears in CFS just as it does in parasitic infections, histaminosis, and autoimmune diseases. Sleep disorders, headaches, digestive complaints, increased susceptibility to infections, and skin changes occur across all of these conditions.
A further complication is that standard laboratory values are often unremarkable in these conditions — which does not mean that nothing is wrong, but rather that more specialised diagnostics are required.


Shared Root Causes — The 'Common Root' Principle

• Silent inflammation: Chronically active inflammatory processes, often invisible in standard blood tests, but persistently burdening the immune system, mitochondria, and hormonal system — triggered by pathogens such as EBV, Borrelia, or CMV
• Gut dysbiosis and leaky gut: A damaged microbiome and permeable intestinal wall allow bacterial toxins to enter the bloodstream, chronically activating the immune system and disrupting hormone and neurotransmitter production
• Mitochondrial dysfunction: Impaired cellular energy production as a consequence of chronic inflammation, heavy metal burden, or oxidative stress — leading to fatigue, muscle pain, and cognitive impairment
• Toxic burdens: Heavy metals, environmental toxins, and mycotoxins can block enzyme functions, amplify inflammation, and impair the body's detoxification pathways
• Chronic parasitic infections: Intracellular pathogens such as Borrelia, Bartonella, Babesia, and Mycoplasma evade immune detection and colonise diverse organ systems — nerves, joints, cardiac muscle, gut, and skin. They sustain years of silent inflammatory activity and are rarely detectable through standard laboratory testing, making them one of the most frequently missed root causes of complex chronic disease.

Our Integrative Treatment Concept

• Comprehensive diagnostics: pathogen diagnostics (PCR, serology), microbiome analysis, heavy metal testing, hormonal and neurotransmitter profiling, inflammatory markers (hsCRP, IL-6, TNF-α)
• Treatment of silent infections: targeted antiparasitic, antiviral, and antibacterial therapy
• Gut restoration and microbiome rebuilding: leaky gut therapy, pre- and probiotics, nutritional therapy
• Orthomolecular medicine: high-dose vitamin and micronutrient therapy (Vitamin C, D, B-complex, magnesium, zinc, Coenzyme Q10)
• Mitochondrial regeneration: targeted support of cellular energy production
• Detoxification therapy: elimination of heavy metals and environmental toxins
• Vagus nerve regulation: treatment of neurovegetative dysbalance
• Lifestyle medicine: sleep, nutrition, adapted exercise, stress management

Frequently Asked Questions

How do I know if I have a complex chronic disease?
Typical indicators include the presence of multiple simultaneous, seemingly unrelated complaints over an extended period — combined with unremarkable standard laboratory results and the experience of having consulted many physicians without receiving a clear diagnosis. Common leading symptoms include chronic fatigue, sleep disorders, digestive complaints, multiple intolerances, headaches, and increased susceptibility to infections.

Why do standard therapies often fail for these conditions?
Because conventional medicine typically treats individual symptoms or organ systems, rather than the complex interplay of underlying causes. Antidepressants for fatigue or antihistamines for intolerances treat symptoms — but not the underlying infections, disrupted microbiome, or mitochondrial dysfunction that generate these symptoms.

How long does treatment of complex chronic diseases take?
This depends strongly on the severity of the condition, the duration of the history, and the individual's overall burden. First improvements are often noticeable after 4–8 weeks. Sustainable stabilisation generally requires 6–18 months of targeted therapy. The focus is on lasting remission — not short-term symptom suppression.

Can parasitic infections really cause years of diffuse, unexplained symptoms?
Yes — and this is one of the most important insights of modern integrative infectious medicine. Intracellular pathogens such as Borrelia, Bartonella, and Babesia are specifically adapted to long-term persistence within the human host. They can cross the blood-brain barrier, establish themselves in joint tissue, cardiac muscle fibres, and nerve tracts, and do not produce the classic acute disease picture. Because they are often undetectable in standard blood tests and generate no typical inflammatory pattern, they are overlooked for years. Specialised pathogen diagnostics are therefore a central component of our diagnostic workup.

What diagnostics are carried out at the start?
We begin with a detailed medical history, followed by individualised laboratory diagnostics: pathogen serology (EBV, Borrelia, CMV and others), microbiome analysis, heavy metal testing, inflammatory markers, nutritional status, and specific mast cell and histamine markers. Diagnostics are continuously adapted throughout treatment.

Dr. med. Askold Nowicky

Individualisierte Allgemeinmedizin
Orthomolekulare Medizin
Präventionsmedizin

Termine nach Vereinbarung:
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